Erinnerungen und Symbole

Weiße Rosen

Durch die Verteilung von weißen Rosen an Passanten während der Veranstaltung am Rudolfplatz wird auf das Schicksal von 52 Kölner Menschen aufmerksam gemacht, die an den Folgen einer nach wie vor fehlgerichteten Drogenpolitik im Jahr 2017 verstarben.

Kondolenzbuch

Während des Gedenktags am Rudolfplatz besteht die Möglichkeit, in einem Kondolenzbuch seine Trauer über den Verlust einer oder eines Verstorbenen Ausdruck zu verleihen oder Anteilnahme zu bekunden.

Aber was schreibt man nun genau darein? Der eine sagt, man schreibt nur Namen hinein, damit jeder weiß, das man da war und an wen man gedacht hat, der andere sagt man schreibt ein nettes Sprüchlein gerne in Reimform hinein, wieder andere behaupten, man schreibt hinein was man ansonsten der oder dem Verstorbenen noch mitteilen wollte.

Alles ist möglich! Alles ist sinnig! Alles was helfen kann, Abschied zu nehmen. All das, was einem an Gedanken beschäftigt. All das, was der oder dem Verstorbenen mit auf den Weg gegeben werden kann. Erinnerungen, Gefühle, keine Grenzen! Geschriebene Worte können sehr tröstlich sein, für denjenigen, der es schreibt als auch für denjenigen, der es liest.

Schwarze Ballons

Schiefertafeln

Es besteht die Möglichkeit, Schiefertafeln zum Gedenken zu beschriften. Diese werden nach der Veranstaltung an der zentralen Kölner Gedenkstätte auf dem Gelände von VISION e.V. in Kalk platziert.

Symbolischer Sarg

Im Rahmen der Veranstaltung besteht wie in den letzten Jahren die Möglichkeit, den traditionellen „Junkie Bund Sarg“ mit den Namen unserer verstorbenen Freunde und Angehörigen zu beschriften

Fackeln

Während der Gedenkzeremonie um 15 Uhr wird von Mitarbeiter*innen und Besucher*innen für jeden der 52 im letzten Jahr in Köln verstorbenen Drogen gebrauchenden Menschen eine Fackel angezündet. Am Ende werden wir 52 Lichter vor uns haben und belegen den Tag der Kölner Lichter mit unserer Bedeutung.

 

Zettel

Holzkreuze